Die Schematherapie ist eine integrative Therapieform, die zur dritten Welle der kognitiven Verhaltenstherapie zählt. Sie geht davon aus, dass während des Aufwachsens nachteilige Schemata entwickelt werden, die sich in unserem emotionalen Erleben dauerhaft festsetzen. Als solche reaktivieren sie in neuen Situationen fortlaufend ein altes, destabilisierendes Gefühlsmuster und rufen damit sogenannte Modi hervor. So werden innere „Verfassungen“ bezeichnet, die sich als kindliche Gefühle, innere Kritiker und in bestimmten Bewältigungsreaktionen zeigen. Schemacoaching ist eine modifizierte Form der Schematherapie. Ziel der Methode ist es, eine Art inneren Kompass zu entwickeln, mit dem man aus unvorteilhaften Verhaltens- bzw. Erlebnismustern heraus und damit in neue Erfahrungen hineinfindet. Als wissenschaftlich fundierter Ansatz bietet Schemacoaching eine emotional sehr wirksame wie verantwortliche Vorgehensweise für die nachhaltige innere Teilearbeit und damit auch für die Arbeit mit dem sogenannten inneren Kind.